Im Dezember letzten Jahres erreichte die Ortsgruppe Leipzig eine Anfrage der Leipziger Zeitung, ob sie Teil der Reihe „Wenn Leipziger/-innen träumen…“ sein möchten. Diese wurde um den Jahreswechsel veröffentlicht. Dabei ist dieser tolle Text entstanden:
Ich träume von einem Land, in dem die Ausbeutung von Frauen endlich ein Ende hat.
Ich träume davon, dass wir aufhören, Prostitution als normalen Markt zu behandeln, in dem Verantwortung verwässert wird. Davon, dass der Kauf von Frauen nicht länger verharmlost wird und Freier sich nicht mehr damit herausreden können, sie hätten nicht gewusst, ob eine Frau unter Zwang stand. Diese vermeintliche Unwissenheit schützt Täter und lässt Frauen allein.

„Was soll denn überhaupt eine CIS-Frau sein? Wir sind Frauen!“, sagt die erste Vorsitzende von SISTERS e.V., Sabine Constabel im Interview auf Cicero online. Sie schildert dort die Anfeindungen, denen unsere Ortsgruppen – ganz aktuell Leipzig – ausgesetzt sind. Dem Vorwurf der Transfeindlichkeit stellt sie nochmal entgegen, warum der das biologische Geschlecht für unsere Arbeit wichtig ist:
Anfang des Jahres 2024 hat sich die Ortsgruppe Hamburg von SISTERS e.V. neu gegründet. Umso mehr freut es uns, dass unsere Mitfrau Nora Evers die Gelegenheit hatte, in dieser Produktion der Deutschen Welle unsere Position zum Thema Sexkaufverbot, zu vertreten.
Am 26.06.2023 wurde in München die Studie „Sexkauf – eine rechtliche und rechtsethische Untersuchung der Prostitution“ vorgestellt.
Für eine Studie über die Prostitution aus der Sicht von Sexkäufern wurden in Summe 763 Freier befragt. Die Studie weist nun auch wissenschaftlich nach, dass den Freiern zum Großteil bewusst ist, dass die Frauen ausgebeutet werden. Das Leid der Frauen ist ihnen schlicht egal. Ihr Mangel an Empathie tritt deutlich zu Tage. Die Studie zeigt deutlich, dass das liberale Prostitutionssystem gescheitert ist.
Die erste Vorsitzende von SISTERS – für den Ausstieg aus der Prostitution! e.V. hat den Stuttgarter Nachrichten ein Interview zur aktuellen Lage im Bezug auf flüchtende Frauen aus der Ukraine und der Gefahr von sexueller Ausbeutung gegeben. Die legalen Strukturen in Deutschland begünstigen Straftaten wie Menschenhandel.
Am 25. Januar 2022 hatte das „Reutlinger Bündnis für das Nordische Modell und gegen Menschenhandel und (Zwangs)Prostitution“ die erste Vorsitzende von SISTERS e.V. Sabine Constabel und die Aktivistin Sandra Norak zu Gast. Norbert Leister hat einen tollen Artikel dazu verfasst. Sie finden ihn 
In einem Interview mit ZEIT online berichten unsere Mitfrau Saskia Nitschmann und die von ihr betreute Aussteigerin Maria R. (Name geändert), von der ersten Kontaktaufnahme vor einem Jahr und Marias Weg aus der Prostitution. Es ist ein Portrait zweier sehr unterschiedlicher Frauen. Auf der einen Seite die junge Studentin, die ihre erste Aussteigerin betreut und auf der anderen Seite eine Frau mittleren Alters, die aufgrund ihrer vielen schlechten Erfahrungen erst langsam Vertrauen fasst.
Die erste Vorsitzende von SISTERS – für den Ausstieg aus der Prostitution! e.V, Sabine Constabel konnte in einem Beitrag in der WELT von Claudia Becker darstellen, welche Auswüchse an Menschenverachtung in der Prostitution herrschen und warum wir nicht nur ein Sexkaufverbot für Schwangere brauchen.
Marie Kaltenbach, Sisters-Mitglied und Leiterin der Ortsgruppe Tübingen, hat den Beginenpreis 2021 der
Deutschlandfunk Kultur berichtet in einem Beitrag über eine Aussteigerin, für die die Corona-Pandemie der Auslöser für den Ausstieg war. Die Berliner Ortsgruppe von SISTERS – für den Ausstieg aus er Prostitution! e.V. hat sie dabei tatkräftig unterstützt und tut dies auch weiterhin. Ausstiegshilfe wirkt!
26 Organisationen – unter ihnen auch SISTERS – für den Ausstieg aus der Prostitution! e.V. – fordern die Politik in einem offenen Brief dazu auf, die Bordelle nicht wieder zu öffnen, den Frauen Ausstiegshilfen zu ermöglichen und die Freier zu bestrafen. Das politische Magazin EMMA hat darüber berichtet:
16 Bundestagsabgeordnete von Union und SPD – unter ihnen unsere zweite Vorsitzende Leni Breymaier – fordern alle MinisterpräsidentInnen auf, die Bordelle in ihren Ländern geschlossen zu halten. Angesichts der Corona-Krise wäre es aus gesundheitlichen Gründen fahrlässig, die Bordelle wieder zu öffnen. Darüber hinaus machen die ParlamentarierInnen deutlich, dass Sie Prostitution für menschenunwürdig, zerstörerisch und frauenfeindlich halten.

Auf Deutschlandfunk Kultur hat die Journalistin Güner Balci ein Radiofeature zur Situation der Armutsprostituierten in Deutschland veröffentlicht. Neben betroffen Frauen kommen u.a. Gerhard Schönborn von Neustart e.V., Vertreterinnen der Berliner Ortsgruppe von SISTERS e.V. und Mitarbeiterinnen der Mannheimer Beratungsstelle Amalie zu Wort.
Unser zweite Vorsitzende und SPD-Politikerin Leni Breymaier hat in einem Interview mit dem christlichen Medienmagazin PRO ihre Position dargelegt. Sie sagt: „Ich wünsche mir eine gesellschaftliche Haltung, die sagt: Es ist nicht normal, dass man losgeht und sich eine Frau kauft.“
Das Statistische Bundesamt hat am Dienstag in Wiesbaden Zahlen zu gemeldeten Prostituierten ausgegeben.
Die WELT am Sonntag schreibt in ihrer Ausgabe vom 28.07.2019 über den Beitrag als Sachverständige in den Landtagsausschuss für Gleichstellung unserer SISTERS-Aktivistin und Aussteigerin Sandra Norak im Landtag von NRW. Erschreckend zu sehen, welche Gleichgültigkeit hinsichtlich dem Leid in der Prostitution bei den Politikern zu finden ist.
Mit freundlicher Genehmigung der Autorinnen Ane Stø und Asta Håland haben wir die den Artikel „Der Kreuzzug der Pro-Prostitutions-Lobby“ aus dem Englischen übersetzt und bieten ihn hier gemeinsam mit der englischen Version zum Download an. Das Original erschien 2013 in der Sammlung The Nordic Model von Trine Rogg Korsvik und Ane Stø.
Das Politikmagazin Kontraste in der ARD ist am 04.07.2019 der Frage nachgegangen, ob wir – 2 Jahre nach Einführung des Prostituiertenschutzgesetzes – ein Sexkaufverbot benötigen. Die zweite Vorsitzende von SISTERS e.V. und SPD-Bundestagsabgeordnete Leni Breymaier hat mit klaren Worten die Notwendigkeit erklärt.
Am 17.05.2019 um 22 Uhr berichtete Sandra Norak im Nachtcafé bei Michael Steinbrecher wie sie mit der Loverboymethode in die Prostitution gelockt wurde und nach 6 Jahren den Ausstieg schaffte. Kriminalhauptkommissar a.D. Manfred Paulus berichtete über seine Ermittlungen in der organisierten Kriminalität. Das Thema des Abends lautete: „Menschenhandel – das Geschäft mit dem Elend“.
Am 02. April berichtet Hilke Lorenz von der Stuttgarter Zeitung in mehreren Artikeln zu den neuesten Entwicklungen in Sachen Prostitution. So fordert zum Beispiel der Landesvorstand der SPD Baden-Württemberg das Sexkaufverbot. In einem Interview erläutert Kriminaloberrat Helmut Sporer, dass das Prostituiertenschutzgesetz für die Frauen wertlos ist.
Die württembergische Landeskirche tritt der Kampagne
Heute wurden die Angeklagten Jürgen Rudloff und Michael Beretin zu 5 bzw. 3 Jahren und 3 Monaten im Paradise-Prozess vom Stuttgarter Landgericht wegen Beihilfe zu schwerem Menschenhandel zu sexueller Ausbeutung, Beihilfe zu Zuhälterei und Betrug verurteilt. Rund um dieses Urteil gibt es zahlreiche Berichte und Interviews, die Sie hier finden:
In diesem Audiobeitrag stellt Stefanie Meinecke dar, wie sich die Lage aktuell auf dem deutschen Prostitutionsmarkt nach einem Jahr Prostituiertenschutzgesetz zeigt. Am Ende des Beitrags kommt die Vorsitzende von SISTERS e.V., Sabine Constabel zu Wort.
Aussteigerin und Sisters-Mitfrau Sandra Norak hat auf Ihrem Blog mylifeinprostitution einen tollen neuen Text veröffentlicht, in dem sie von Frankreich aus einen vergleichenden Blick auf Deutschland wirft und aufzeigt, wie wichtig es ist, dass auch hier endlich die sexuelle Ausbeutung von Prostituierten beendet wird.
Talita ist eine schwedische Nicht-Regierungsorganisation, die Frauen, die in der Prostitution, der Pornographie und im Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung, ausgebeutet werden, Ausstiegsmöglichkeiten anbietet. Wir haben von ihnen 10 Mythen über Pornographie erhalten, die wir sehr gerne veröffentlichen, denn Pornographie und Prostitution zerstören Menschen und Sexualität.
Dana Levy ist eine israelische Überlebende der Sexindustrie, die sich für das
Loverboy-Opfer, Aussteigerin und angehende Juristin Sandra Norak und Diplompsychologin und Traumatherpeutin Dr. Ingeborg Kraus haben dieses bewegende Plädoyer gegen das System Prostitution verfasst und ihre Erfahrungen und Perspektiven anschaulich eingebracht.









