Die mutige Fragestellerin Pauline aus Würzburg hat Lars Klingbeil genau da angepackt, wo es wehtut: Sie wollte wissen, wie er der massenhaften sexuellen Ausbeutung im Prostitutionsmilieu endlich den Kampf ansagen will. Seine Antwort? Sagen wir… ausbaufähig. Weil der Ortsgruppe Leipzig das seichte Herumgeeiere nicht reichte, hat sie dem SPD-Chef jetzt einen Brief geschickt. Inhalt: Eine ordentliche Portion Nachhilfe in Sachen Realität! Lest selbst:In Zeiten, in denen der Staat versagt und Deutschland zur „europäischen Drehscheibe des Frauenhandels“ und zum Einreiseland für Sextouristen geworden ist, appellieren wir an Bürgerinnen und Bürger zu handeln. Wir wollen Prostituierten in Not sowie beim Ausstieg helfen. Wir wollen aufklären über die bittere Realität der Prostitution.
Wir sind da für:
- Prostituierte, die Hilfe suchen
- Sisters (und Brothers), die aktiv mitmachen
- JournalistInnen, die Informationen & Kontakte wollen

Der Fotograf Hyp Yerlikaya hat gemeinsam mit der Beratungsstelle Amalie (Diakonisches Werk Mannheim) Frauen aus der Prostitution über zwei Jahre mit der Kamera begleitet. Die Ausstellung „gesichtslos“ zeigt in insgesamt 40 Bildern und begleitenden Texten die Geschichte dieser Frauen – ihre Ängste und Sorgen, aber auch ihre Träume und Hoffnungen.
SISTERS – für den Ausstieg aus der Prostitution! e. V. hat kürzlich die Ortsgruppe Magdeburg gegründet. SISTERS beleuchtet das System Prostitution detailliert und setzt sich für dessen Überwindung und die soziale Ächtung von Sexkauf ein.





