Im Dezember letzten Jahres erreichte die Ortsgruppe Leipzig eine Anfrage der Leipziger Zeitung, ob sie Teil der Reihe „Wenn Leipziger/-innen träumen…“ sein möchten. Diese wurde um den Jahreswechsel veröffentlicht. Dabei ist dieser tolle Text entstanden:
Ich träume von einem Land, in dem die Ausbeutung von Frauen endlich ein Ende hat.
Ich träume davon, dass wir aufhören, Prostitution als normalen Markt zu behandeln, in dem Verantwortung verwässert wird. Davon, dass der Kauf von Frauen nicht länger verharmlost wird und Freier sich nicht mehr damit herausreden können, sie hätten nicht gewusst, ob eine Frau unter Zwang stand. Diese vermeintliche Unwissenheit schützt Täter und lässt Frauen allein.