Auf Deutschlandfunk Kultur hat die Journalistin Güner Balci ein Radiofeature zur Situation der Armutsprostituierten in Deutschland veröffentlicht. Neben betroffen Frauen kommen u.a. Gerhard Schönborn von Neustart e.V., Vertreterinnen der Berliner Ortsgruppe von SISTERS e.V. und Mitarbeiterinnen der Mannheimer Beratungsstelle Amalie zu Wort.

Pressemitteilung der Ortsgruppe Berlin:
Leni Breymaier, MdB der SPD und zweite Vorsitzende von SISTERS e.V., hat für die ZEIT einen Gastbeitrag verfasst, in dem sie die Entwicklung in Deutschland seit der Verabschiedung des Prostitutionsgesetzes von 2001 beschreibt und warum die Einführung des Nordischen Modells in Deutschland überfällig ist.
Unsere erste Vorsitzende Sabine Constabel bezieht sich in ihrem Offenen Brief auf die Enthüllungen der Süddeutschen Zeitung und dem darauffolgenden Interview mit Seyran Ates in der Zeit. Die Süddeutsche Zeitung hatte aufgedeckt, dass die deutsch-türkische Anwältin sich vom Berliner Bordellbetreiber des Großbordells Artemis 45.000,-€ geliehen hatte. In dem Interview in der Zeit bekannte sie sich nun zu ihrer Scham. Das politische Magazin EMMA hat den Offenen Brief veröffentlicht.
Unser zweite Vorsitzende und SPD-Politikerin Leni Breymaier hat in einem Interview mit dem christlichen Medienmagazin PRO ihre Position dargelegt. Sie sagt: „Ich wünsche mir eine gesellschaftliche Haltung, die sagt: Es ist nicht normal, dass man losgeht und sich eine Frau kauft.“

Auch in diesem Jahr waren in ganz Deutschland Aktivistinnen von SISTERS am 25. November 2019, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen in Aktion. Wir geben hier eine kleine Auswahl.
Das Statistische Bundesamt hat am Dienstag in Wiesbaden Zahlen zu gemeldeten Prostituierten ausgegeben.
