Fachkongress „Bordell Europas ist kein Qualitätsmerkmal“ am 2. Februar 2026, 9.30 Uhr bis 16.00 Uhr in Präsenz im Kulturzentrum Ludwigsburg.
Die Veranstaltung richtet sich an alle, die beruflich oder ehrenamtlich mit dem Thema Prostitution, Menschenhandel, Gleichstellung, Sozialarbeit, Prävention, Verwaltung, Beratung, Wissenschaft oder Politik zu tun haben und die genauer verstehen wollen, was die aktuelle Realität in der Prostitution bedeutet, für Frauen, für Männer und für unsere Gesellschaft.

Am 28.07.2025 veranstalteten das Bündnis gegen Menschenhandel und IZwangs-I Prostitution Ludwigsburg gemeinsam mit dem Bündnis Gemeinsam gegen Menschenhandel e.V. und der Bundeszentrale für Politische Bildung Baden-Württemberg eine bundesweite Zoom-Konferenz um Plattform für Austausch zwischen Wissenschaft, Praxis und Betroffenen zu bieten.
Der schwedische Kriminalkommissar und Bestsellerautor Simon Häggström kommt nach Leipzig! In seiner Lesung aus dem Buch „Auf der Seite der Frauen“ gibt er Einblicke in seine Arbeit als Leiter der Prostitutionseinheit der Stockholmer Polizei und berichtet über seine Erfahrungen mit der Realität der Prostitution und des Menschenhandels und gibt einen Blick hinter die Kulissen der Polizeiarbeit unter dem Nordischen Modell.
Freier Wille? Film und Diskussion zum Thema Prostitution
Vom 7. bis 24. Oktober finden in Stuttgart an verschiedenen Veranstaltungsorten Themenabende zu den Lebensrealitäten in der Prostitution statt. Verschiedenste Kooperationspartner von SISTERS e.V. gestalten diese Reihe. Am 24. Oktober wird unsere zweite Vorsitzende Leni Breymaier ihren Film „Freier Wille“ um 18 Uhr im Hospitalhof zeigen und anschließend mit Dr. Malen Löffler diskutieren.
Sie wird verniedlichend „Loverboy-Methode“ genannt, stellt aber tatsächlich ein skrupelloses und menschenverachtendes System der Gewinnung und Ausbeutung von jungen Prostituierten für den schier unersättlichen Rotlichtmarkt dar. Für aus Deutschland stammende Frauen ist sie die Rekrutierungsmethode Nummer 1! Über die Vorträge und Gespräche des Kongresses soll das Thema in seiner Breite und Tiefe ausgelotet werden. Neben der Aufklärung und Information über das Phänomen „Loverboy-Masche“ wird es um die Frage gehen, wie hier auf Präventionsebene und im Blick auf konkrete Handlungsfelder damit umgegangen werden kann.
Die Jahrestagung 2024 der Deutschen Gesellschaft für Trauma & Dissoziation widmet sich dem Thema „Mein Körper gehört mir – Trauma, Dissoziation und Prostitution“. Die Veranstaltung findet am 24. und 25. Mai in martas Gästehäuser Hauptbahnhof Berlin statt und der Anmeldeschluss ist der 16. Mai.
Unsere Berliner Ortsgruppe hat für den 18.11.2023 eine Informationsveranstaltung geplant (sieheFlyer) und mal wieder wurde im Vorfeld versucht, diese Veranstaltung zu verhindern. Wir freuen uns sehr, dass die Verantwortlichen des Veranstaltungsortes sich nicht einschüchtern lassen, sondern uns die Möglichkeit geben, aufzuklären. Das ist gelebte Demokratie! Kommt und diskutiert mit uns, wenn ihr anderer Meinung seid!
Die Würde der Frauen und Mädchen ist unantastbar!
