Jetzt im März war die Bundestagsabgeordnete und Sisters- Vorstandsmitglied Leni Breymaier mit den Aalener Soroptimistinnen und dem Kriminalhauptkommissar Manfred Paulus in der Republik Moldau. Dort informierte Paulus in Schulen über die so genannte Loverboy-Methode. Er beschreibt eindrücklich, wie junge Frauen in Osteuropa angeworben werden und wie sie mit Schleppern zwangsweise in deutschen Bordellen landen. Dort sind sie in einer menschenverachtenden Subkultur gefangen mit eigenen Gesetzen und Richtern.

Gemeinsam mit CAP International und dem Verein Armut und Gesundheit in Deutschland e.V., Mainz hat SOLWODI Deutschland den 3. Weltkonkress gegen sexuelle Ausbeutung von Frauen und Mädchen vorbereitet. Er findet vom 2. bis 5. April 2019 in der Johannes Gutenberg Universität in Mainz statt. Viele Aktivistinnen von Sisters e.V. werden das Programm bereichern. Nähere Informationen zum Programm finden Sie hier:
Die zweite Vorsitzende von SISTERS e.V. – Leni Breymaier – hat dem SWR anlässlich der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der FDP ein Interview gegeben. Sie stellt klar, dass das Prostituiertenschutzgesetz wirkungslos ist und fordert ein gesellschaftliche Debatte. Das Ziel ist das nordische Modell.
Die Kampagne
Im Rahmen der monatlichen Veranstaltungsreihe W-T-W Women and Finance-Treff im Cafe Roland Theaterstraße 21, möchten wir sie herzlich einladen.
Der Verein SISTERS – für den Ausstieg aus der Prostitution e.V. und das Bündnis Gemeinsam gegen Menschenhandel e.V. haben gestern einen ersten gemeinsamen Parlamentarischen Abend in der Französischen Botschaft durchgeführt. Die Veranstaltung hatte das Thema: „Entkriminalisierung, Sexkaufverbot, Ausstiegshilfe – Frankreichs Prostitutionsgesetzgebung – ein Modell auch für Deutschland?“. Eingeladen hatten die beiden Bundestagsabgeordneten Leni Breymaier (SPD, SISTERS) und Frank
Am 21.12.2018 wurde das erste Urteil im Prozess um das Großbordell Paradise in Leinfelden-Echterdingen gesprochen. Obwohl der verurteilte Geschäftsführer nur mit einer Bewährungsstrafe abgeurteilt wurde, freuen wir uns über das Urteil, denn es ist bahnbrechend: zum ersten Mal wurde ein Bordell-Betreiber für Beihilfe zu Menschenhandel und Zwangsprostitution verurteilt. Die Verfahren für die Hauptangeklagten wird im Januar fortgesetzt.
Eine unserer Mitfrauen hat uns einen sehr persönlichen Bericht zu unserer diesjährigen Mitgliederversamlung, die wir mit einem Aktiventag am 3. und 4. November 2018 verbunden haben, geschrieben. Wir veröffentlichen ihn hier sehr gern:
Die Arbeitsgruppe „Geschlechter Gerecht“ der Lokalen Agenda Biberach 21 organisierte heuer zum 7.mal wieder eine Veranstaltungsreihe rund um den „Tag gegen Gewalt gegen Frauen“ am 25. November. Bei der Matinee am Vormittag wurde, begleitet von einer Samba TrommlerInnengruppe, die Terre des Femmes Fahne gehisst. Im Anschluss moderierte die Sprecherin der Agenda-Gruppe, Andrea Sülzle, eine Podiumsveranstaltung zum Thema: „Prostitution und ihre erschreckende Realität“, an der neben Manfred Paulus, Kriminalhauptkomissar a.D., Solveig Senft als Fachfrau von SISTERS e.V. und Sonja, Überlebende der Prostitution referierten sowie Helena Dadakou und Justyna Koeke die #ichbinkeinfreier Kampagne vorstellten.
Das Feministische Bündnis Heidelberg hat am Wochenende 24./25.11.2018 die Tagung „Kritik der Prostitution“ im Psychologischen Institut an der Uni Heidelberg durchgeführt. Vor dem sehr interessierten Publikum referierte Sabine Kopal zum Thema „Ausstieg aus der Prostitution – Chancen und Grenzen der sozialen Arbeit“ und Solveig Senft stellte die Kampagne #RotlichtAus vor.
